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Edelstein Lexikon Rauchquarz


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Chemische Formel: SiO2 (Oxid)
Chemische Zusammensetzung: Silicium, Sauerstoff
Farbe: hellbraun, goldbraun, braun, schwarzbraun, schwarz
Härte: 7
Dichte: 2,65
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: unvollkommen
Glanz: Glasglanz
Transparenz: durchsichtig, durchscheinend undurchsichtig
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig
Ähnliche Mineralien: Andalusit, Dravit, Topas
Besonderheiten: Katzenaugeneffekt, irisieren





Namensgebung und Geschichte:

Diese Varietät des Quarzes ist nach den Cairngorm-Bergen im Norden Schottlands benannt, wo es auch Vorkommen dieser Kristalle gibt. Man bezeichnet ihn auch als Rauchquarz auf Grund seiner dunkelbraunen trüben Farbe. Es werden auch völlig schwarze Kristalle durch natürliche Strahlung tief im Erdinnern gebildet, die man Morion nennt. Der Rauchquarz wird seit alters her zu Schnuck und Ziergegenständen verarbeitet.

Allgemein:

Der Rauchquarz gehört, wie sein Name schon sagt in die Quarzgruppe und kommt auf alpinen Klüften, Pegmatiten und in Drusen vor.

Nicht nur der Amethyst auch der Rauchquarz wird beim Brennen (300-400 °C) zu Citrin.

Ebenso ist es möglich, blasse Quarzkristalle durch Strahlenbeschuß künstlich braun zu färben.

Werden die so gefärbten Kristalle erhitzt, werden sie wieder weiß.

Fundorte:

Schweizer Alpen, Brasilien, Madagaskar, im Ural, USA (Coloradeo), Zimbabwe

Umgang/Pflege:

Empfohlen wird die Reinigung mit Ultraschall.

Verwendung:

Rauchquarz wird zu Schmucksteinen verschliffen und zu kunstgeweblichen Gegenständen verarbeitet.



Zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, 27. Dezember 2007