Namensgebung und Geschichte:
Beim Anschlagen sprüht der Pyrit Funken. Aus diesem Grund wurde er nach dem griechischen Wort „pyrites“ = funkensprühend“ benannt. Schmuck aus Pyrit war schon in der Mitte des 18.Jahrhunderts beliebt.
Allgemein:
Pyrit ist ein Mineral, das zu den am häufigsten in der Natur vorkommenden sulfidischen Mineralien zählt.
Er tritt häufig in gut ausgebildeten, würfelförmigen Kristallen auf, die eine charakteristische Streifung aufweisen. Pyrit kommt in Sedimentgesteinen ebenso wie in Eruptivgesteinen und Metamorphiten vor.
Man findet ihn zusammen mit anderen Erzen, Kohle und gelegentlich auch mit Kupfer oder Gold.
Wegen seiner Färbung wird Pyrit im Volksmund auch Katzengold genannt. Er unterscheidet sich aber durch seine Sprödigkeit und seine Härte von Gold.
Fundorte:
Meggen/Westfalen, Italien (Elba,Piemont), Spanien, USA (Colorado)
Umgang/Pflege:
Temperaturschwankungen mag der Pyrit nicht!
Er reagiert mit Säuren.
Verwendung:
Der Pyrit ist wichtigster Schwefelrohstoff für die Schwefelsäureherstellung.
Angeboten wird er oft als Rohstein oder Gravur.